Schulprofil

Als traditionsreiches, aber gleichzeitig modernes Gymnasium ist es dem Donau-Gymnasium Kelheim ein Anliegen, bei Schülern Freude am Lernen und Miteinander zu wecken und sie auf vielfältige Art und Weise auf ein „Leben nach der Schule“ vorzubereiten.

Wahl der Ausbildungsrichtung

Einen ersten Schritt dahingehend unternehmen die Schüler, indem sie sich zu Beginn ihrer gymnasialen Laufbahn für die Fremdsprache Englisch entscheiden, um dann in der 6. Jahrgangsstufe ihre Kenntnisse um Französisch oder Latein zu erweitern. In der 8. Jahrgangsstufe wählen die Schüler dann zwischen der sprachlichen Ausbildungsrichtung und damit Spanisch bzw. Französisch oder der naturwissenschaftlich-technologischen mit Schwerpunkten in Chemie und Informatik.

Förderung der Schüler

Neben den ohnehin vorgesehenen Intensivierungsstunden bieten wir ein breites Programm an Wahlunterricht für unsere Schülerinnen und Schüler an, mit dem wir ihre Fähigkeiten auch in anderen Bereichen fördern möchten. Besonderes Interesse findet dabei nicht nur die Forscher-AG, sondern auch der Robotik-Kurs, das Darstellende Spiel in drei Unterrichtsgruppen (Unter-, Mittel- und Oberstufentheater) sowie die AG Licht und Tontechnik und die Golf- und Mountainbike-Kurse. Musikbegeisterte Schüler finden sich in beispielsweise Chor, Orchester oder Big Band gut aufgehoben, wo regelmäßig auch Projekte mit Profi-Musikernzustande kommen. Die Ergebnisse dieser fruchtbaren Zusammenarbeit werden bei unseren Schulkonzerten und Aufführungen präsentiert. Auf die Erfolge unserer Schülerinnen und Schüler, ob als Leistungen eines ganzen Jahrgangs oder als bewundernswerter Einzelbeitrag, ist die gesamte Schulfamilie sehr stolz. Sie motivieren dazu, sich an Wettbewerben wie „Jugend debattiert“ oder dem „Bundeswettbewerb“ in den Bereichen Fremdsprachen respektive Mathematik zu beteiligen und ihre am DGK erworbenen Kenntnisse unter Beweis zu stellen. Das hierfür nötige Engagement der Schüler und Schülerinnen, der Eltern sowie der Lehrer, welche gewinnbringend zusammenarbeiten, ergänzt den herzlichen und vertrauensvollen Umgang miteinander, der am DGK herrscht.

Die offene Ganztagesschule

Zum guten pädagogischen Klima trägt zudem in entscheidendem Maße die engagierte Arbeit der Sozialpädagoginnen bei, die die Förderung und Erziehung der Jugendlichen in der Mittags- und Nachmittagsbetreuung übernehmen und mit der offenen Ganztagesschule die von der Schulfamilie so geschätzte familiäre Atmosphäre am DGK unterstreichen.

Förderung der Sozialkompetenz

Letztere ist nicht zuletzt der am DGK groß geschriebenen Förderung der Sozialkompetenz als einer Schlüsselqualifikation für das Berufs- und Privatleben zu verdanken. In liebevollem Engagement kümmern sich die Mitglieder der SMV um die Belange aller Mitschüler, um als oberste Ansprechpartner deren Meinungen und Interessen im Schulforum zu vertreten. Als großer Erfolg sind u.a. die Faschingsfeier sowie der SMV-Tag am Schuljahresende zu verzeichnen. Die Tutoren hingegen  nehmen die Fünftklässler mit Freuden an die Hand, um ihnen den Einstieg ins Gymnasium zu erleichtern. Mit bewundernswertem Engagement bringen die ehrenamtlich Tätigen ihren Schützlingen das Schulleben näher und stehen ihnen zur Seite, bis sie selbst wiederum als „Große“ die „Neuen“ betreuen können. Auf diese Weise entstehen ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl und ein großer Gemeinschaftsgeist zwischen den verschiedenen Altersstufen, welcher die Schulfamilie des DGK ganz entscheidend prägt. Als Beweis dieses engagierten Bemühens um ein gedeihliches, friedliches und respektvolles Auskommen miteinander ist dem Donau-Gymnasium am 19. Juli 2012 der Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen worden. Dass diese Bezeichnung nicht nur auf dem Papier existiert, sondern reale Umsetzung an der Schule findet, belegt die Gründung der „Initiative gegen Gewalt, Diskriminierung und Rassismus am Donau-Gymnasium“ („In|GeDiRa“), welche Konzepte entwickelt und Projekte zu Themen wie „Zivilcourage“, „Toleranz“, „Cyber-/Mobbing“, „Rechtsextremismus“ etc. plant und organisiert. Zum Wohle ihrer Mitschüler engagieren sich auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler im Schulsanitätsdienst. Als Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement erhalten die Jugendlichen am Ende ihrer Schullaufbahn eine „SoKo“–Urkunde, in der alle Aktivitäten der Schüler zugunsten der Schulgemeinschaft, z.B. Tutorentätigkeit, Klassenbuchführerdienste, Ausübung des Amtes als Schülersprecher etc., verzeichnet sind. Über ihre Schulzeit hinweg halten die Lernenden im sogenannten „Soko-Sammelpass“ ihre übernommenen Aufgabenbereiche fest.

Außerunterrichtliche Aktivitäten

Neben aller „Theorie“ versuchen wir am DGK, unseren Schülerinnen und Schülern auch Einblicke in fremde Kulturen und Lebensgewohnheiten durch COMENIUS-Projekte sowie PAD- (Pädagogischer Austauschdienst) und Schüleraustausch–Programme zu ermöglichen. Seit vielen Jahren pflegt das DGK intensive Beziehungen zu Schulen in Effingham/ USA, Ambarès/ Frankreich und Genf/Schweiz, durch die schon lebenslange Freundschaften unter den beteiligten Schülern entstanden sind. Neben dem „Büchermarsch“ und der Fahrt ins Schullandheim der 5. Klassen sind als weitere Aktivitäten u.a. der Archäologietag für die 6. Klassen, die Skifreizeit in der 7. Jahrgangsstufe, die Betriebspraktika der 9. und 10. Klassen, die Teilnahme der Q11 am Planspiel Politik und Internationale Sicherheit (POLIS) sowie die einwöchige Abiturfahrt der 12. Jahrgangsstufe zu Beginn ihres letzten Schuljahres zu nennen. Verschiedene Projekte, u.a. die „Deutsch-Französische“ Woche sowie Exkursionen, z.B. zur Besichtigung der Begegnungsstätte Reichsparteitagsgelände Nürnberg oder des Konzentrationslagers Dachau, sowie Gastvorträge herausragender Persönlichkeiten und Zeitzeugen runden die breite Palette an Aktivitäten außerunterrichtlicher Art ab, die das DGK seinen Schülerinnen und Schülern bieten möchte.

Neue Medien

Dass derartige Erlebnisse von Schülerseite gerne mit anderen mittels der neuen Medien geteilt werden sollen, dessen ist sich auch das DGK bewusst. Um den Herausforderungen, die durch soziale Netzwerke wie „Facebook“, Apps (z.B. „Whatsapp“) oder Smartphones entstanden sind, angemessen begegnen zu können und den Umgang mit ihnen zu erlernen, ist es dem DGK ein Anliegen, Schüler u.a. mit Fragen der Sicherheit, der korrekten Nutzung sowie des Persönlichkeits- und Urheberrechts vertraut zu machen. Damit hoffen wir, unsere Schülerinnen und Schüler angemessen auf Schule, Studium und Ausbildung, Beruf und Privatleben vorzubereiten, damit sie sich eigenständig und kritisch mit der Welt auseinandersetzen und folglich ihren persönlichen Lebensweg nach ihren Wünschen entwerfen können.

 


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